legno e crini

2014 / 2025

für Violine solo

Beim Ordnen meines Bücherregals fand ich ein handgeschriebenes Manuskript dieser Komposition. Soweit ich mich erinnere, entstand es vermutlich während der Darmstädter Ferienkurse im Jahr 2014. Damals wurde das Werk nicht aufgeführt; seine Uraufführung findet erst jetzt statt.
Mich faszinierte damals besonders, wie sich die Klangfarbe verändert, je nachdem, an welcher Stelle der Bogenstock die Saite berührt. Der Klang des Holzes allein, der Klang, bei dem Holz und Bogenhaar zugleich die Saite berühren, und schließlich der Klang des Bogenhaars allein. Zwischen diesen drei Zuständen bewegt sich das Stück.

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